Herbstaktion endet in

Langfristige Auswirkungen des Coronavirus auf die Hochzeitsbranche

24th Juni 2020

by Candela Urrutia


Brautpaare und Hochzeitsplaner können noch so organisiert sein – auf eine globale Pandemie kann sich keiner vorbereiten. Der Sommer ist normalerweise Hochzeitssaison, die Zeit für Junggesellen- und Junggesellinnenabschiede, Flitterwochenplanung und die Auswahl der Eheringe. Stattdessen müssen zurzeit viele Brautpaare die Entscheidung treffen, wegen des Coronavirus ihre Hochzeit abzusagen oder zumindest zu verschieben. 


Wir haben einen Blick auf die Hochzeitsbranche während der Coronakrise geworfen: wie gehen Paare mit der neuen Situation um, wurden in Quarantäne-Zeiten weiterhin Hochzeitsanträge gemacht, und was wird sich auch nach der Krise für die Hochzeitsbranche ändern? 


Wie viele Paare mussten ihre Hochzeit wegen des Corona-Lockdowns verschieben oder gar absagen?

Die Sommermonate Juni, Juli und August sind laut Statista die beliebtesten Monate für Hochzeitsfeiern – dicht gefolgt vom Frühlingsmonat Mai. Und obwohl in vielen Bundesländern Feiern und Versammlungen bis zu einer bestimmten Anzahl an Personen wieder erlaubt sind, herrschte hier lange Ungewissheit. Viele Paare planen Hochzeiten meist viele Monate im Voraus und mussten sich deshalb während der Corona-Pandemie für eine Verschiebung oder sogar Absage ihrer Hochzeitsfeier entscheiden. 



Laut einer Studie wurden bereits im März 9% aller Hochzeiten verschoben oder abgesagt. in einer Folgeumfrage der Website Kartenmacherei gaben 64% der 700 befragten Paare an, dass sie ihre Hochzeiten, die zwischen März und August geplant waren, bereits abgesagt oder verschoben haben. 

 

Wie wird die Hochzeitsbranche mit einem Rückstand an Hochzeiten umgehen?

Nicht nur Brautpaare selbst, auch die Hochzeitsbranche ist von der Corona-Krise stark betroffen. Viele Dienstleister sind selbstständig und die Branche besteht hauptsächlich aus kleinen, unabhängigen Unternehmen, die auf eine konstante Nachfrage angewiesen sind. Abgesagte Hochzeiten würden den Fotografen, Floristen, DJs und Stylisten stark zusetzen.

Das Motto “geheiratet wird immer” scheint jedoch auch während der globalen Pandemie zu greifen. Eine von Yougov und Statista durchgeführte Studie fragte: “Was würden Sie tun, wenn Sie Ihre Hochzeit verschieben müssten, aber zum Wunschtermin trotzdem standesamtlich heiraten könnten?”. Nur 13% der Befragten gab an, dass sie den standesamtlichen Termin wahrnehmen und ihre Hochzeit ganz absagen würden. Auf Feierlichkeiten mit Familie und Freunden möchten also nur wenige verzichten. 

Experten glauben, dass Hochzeiten zwar stattfinden, sich aber wegen der Regelungen für größere Menschenansammlungen auf längere Zeit spürbar verändern würden. Das Magazin Elle zitiert dazu Hochzeitsexpertin Tatiana de Weber: “Heiraten wird wieder sehr viel authentischer. Das Paar und die Liebe rücken in den Fokus, der Eventcharakter wird zweitranging. Das schafft Nähe, echte Verbundenheit und tiefe Gefühle.” 

Es ist wahrscheinlich, dass auch Paare, die den geplanten standesamtlichen Hochzeitstermin wahrgenommen haben, eine größere Feier nachholen möchten. Experte Dr. Martin Gerecke glaubt, dass es eine Art Rückstau geben wird, der sich in gesteigerten Umsätzen in der Eventbranche bemerkbar machen wird. Auf fine-weddings.de wird er zitiert: “Kaum ein Brautpaar wird jetzt sagen, gut, dann heiraten wir eben gar nicht.” Er glaubt, dass Partys unter der Woche vermehrt stattfinden werden. “Es wird nachgefeiert. Und es gibt eben im Kalender nur eine begrenzte Anzahl von Wochenenden. Und natürlich sind die Top Locations an den Wochenenden in 2021 JETZT schon gebucht.” 

Ebenso sieht es Hochzeitsplanerin Kim Dahlem, die Vogue gegenüber sagt: “Eine Verschiebung auf einen Freitag oder Samstag in der klassischen Hauptsaison 2021 ist nicht (oder nur in Einzelfällen je nach Location) möglich.” Da Hochzeiten lange im Voraus geplant werden, sind Freitage und Samstage im Jahr 2021 bereits größtenteils ausgebucht. Laut Dahlem sollten Paare, die von der Krise betroffen sind, deshalb flexibel sein und auch Sonntage oder Wochentage in betracht ziehen. Die Expertin glaubt, dass Gäste Verständnis zeigen und für eine verschobene Hochzeitsfeier sicher auch einen Tag frei nehmen würden. 

Es kann also mit einem baldigen Aufschwung und sogar einem Boom in der Hochzeitsbranche gerechnet werden. Die Krise hat Dienstleistern zwar zugesetzt, aber auf lange Sicht kann positiv in die Zukunft geblickt werden. Die Herausforderungen, die eine weltweite Pandemie mit sich gebracht hat, hat viele Unternehmer zum kreativen Umdenken inspiriert. So gibt es zum Beispiel immer mehr Unternehmen, die Hochzeits-Livestreams anbieten. Hier wird die Hochzeit professionell gefilmt und live an Gäste übertragen, die der Feier nicht persönlich beiwohnen können. Solche Innovationen zeigen, dass die Branche einen Weg finden wird, mit Veränderungen umzugehen. 

Bedeutet die Hochzeits-Pause auch eine Pause von Heiratsanträgen?

Romantischen Vorschlag

Die Krise mag viele dazu gezwungen haben, ihre Feiern zu verschieben. Die meisten Menschen hielt sie jedoch nicht davon ab, die Frage aller Fragen zu stellen. 

Von romantischen Schnitzeljagden in der Natur bis hin zu wunderschön dekorierten Wohnungen und Balkonen – Corona hat viele zu kreativen Höchstleistungen angespornt. Immer wieder hörten wir Verlobungs-Geschichten, die Hoffnung machen. Schließlich geht es bei der Verlobung vor allem um eins: Sich gegenseitig zeigen, wie sehr man sich schätzt und liebt. Und das geht in den eigenen vier Wänden tatsächlich genauso gut wie unter dem Pariser Eiffelturm. 

Top-Tipps für den Online-Kauf von Verlobungsringen


Sie planen, demnächst die große Frage zu stellen? Dann helfen diese Top-Tipps dabei, Ihnen den Kauf des richtigen Verlobungsrings zu erleichtern. 

 

1.) Bewertungen lesen - Die wichtigste Regel für jeden Online-Kauf ist, Bewertungen und Erfahrungsberichte zu lesen – das gilt besonders bei so etwas wichtigem wie einem Verlobungsring. Schließlich wollen Sie sichergehen, dass die Qualität tatsächlich so gut ist, wie der Onlineshop behauptet. 

 

2.) Rückgaberegelungen checken - Auch beim Ringkauf kann es passieren, dass etwas nicht perfekt sitzt. Werfen Sie deshalb vor dem Kauf einen Blick auf die Regelungen zum Rückgaberecht und finden Sie heraus, ob ein Umtausch oder eine Reklamation möglich ist. 

 

3.) Auf Regelungen zur Ring-Anpassung achten - Es ist schwierig, heimlich die Ringgröße Ihres Partners herauszufinden. Finden Sie deshalb vor einer Bestellung heraus, wie der Online-Händler mit Anfragen zu Änderungen der Ringgröße umgeht. Sollte es Ihnen nicht gelingen, die genaue Ringgröße zu ermitteln, empfehlen wir den Kauf eines klassischen Solitär Diamantrings. Dieser ist einfacher zu ändern als ein Memoirering, da er nur einen Edelstein beinhaltet. 

 

4.) Zeit lassen - Diese Entscheidung sollte wohlüberlegt sein! Lassen Sie sich also Zeit, alle Aspekte zu überdenken. Stellen Sie Fragen und recherchieren Sie, bis Sie die beste Option für sich finden. Eine hohe Karat-Zahl ist bei einem Ring nicht alles, auch Schliff, Klarheit und Farbe sind wichtige Faktoren, die es mit einzubeziehen gilt. Schließlich geht es hier nicht um irgendeinen Ring, sondern um ein Schmuckstück, das Ihre Liebste oder Ihr Liebster für immer tragen wird. 

 

5.) Rat von Familie und Freunden holen  - Wenn Sie sich unsicher sind, fragen Sie doch einfach mal Familie oder Freunde Ihres Partners. Die beste Freundin, Geschwister oder ein Elternteil haben zu dem Thema sicher etwas zu sagen. Sie könnten zum Beispiel mehrere Optionen auswählen und dann im näheren Umfeld weitere Meinungen einholen, um den perfekten Ring zu finden. 

 

Weitere Informationen und Tipps gibt es in diesem Guide zum Diamantenkauf

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